Wahrnehmbarkeit

Wahrnehmung, Kooperation, Kreativität

Es gibt genügend Potenziale im Lande, damit sich Thüringens Jazzszene weiterentwickeln kann. Zwar wird Thüringen wohl nie ein „Schmelztiegel“ neuer Trends werden; dafür sind Studios, Labels, Marketingagenturen und Medien von großer Bedeutung zu weit weg vom Lande.

Aber in Thüringen können Ideen entwickelt und geprobt werden.

Hier gibt es ein Jazz-Institut an der Weimarer Musikhochschule, ein Jazz-Archiv der Lippmann & Rau-Stiftung in Eisenach, eine tontechnische Forschung am Fraunhofer-Institut in Ilmenau... Hier gibt es Jazzfreunde unter den Lehrern an vielen Musikschulen in der Region.

Und es gibt Festivals, die auch Jazz vermitteln – selbst dann, wenn es keine reinen Jazzfestivals sind: neben den genannten Kunstfesten und Kulturarenen eben auch die Stelzenfestspiele bei Reuth, der Theaterherbst Greiz, der Kunstmarkt in Friedrichsrode, der Liquid Sound in Bad Sulza und viele andere.

Sie alle unterstützen ein breiteres Verständnis für den Jazz, selbst wenn sie dieses so nicht plakatieren.
 
Und es gibt sehr viele Clubs und Veranstalter – eine reichhaltige, bunte Szene – des Jazz. Gerade diese Vielfalt der lokalen Szenen ist ein besonderes und auch erhaltenswertes Merkmal des Thüringischen Jazz.
Aber außerhalb der „internen“ Jazzzirkel nimmt man das Geschehen kaum als solches wahr.
 
Die LAG Jazz hat das Projekt JAZZ IMPULSE THÜRINGEN auch deshalb angeregt, um zu untersuchen, wie in solch einer kreativen Vielfalt die kreativen Potenziale noch besser wahrnehmbar, und damit auch nützlicher, gemacht werden können. Und sie werden versuchen, neue Kooperationen dafür zu entwickeln.